ob in seiner schwärzesten schwarzen Variante, „befleckt“ mit einer kleinen Milchschaumhaube oder er(graut)weißt durch den hohen Milch-Anteil.
Kaffee bedeutet nicht nur ein länger anhaltendes Genuss-Empfinden oder eine heiße Nummer à la „Coffee to go“ – Kaffeegenuss an jedem Ort und zu jeder Zeit! Die Liebe zum Kaffee wird verstärkt durch seine mittlerweile bekannt gewordenen „Nebenwirkungen“. Denn in den letzten Jahren bescheinigen immer mehr Studien dem beliebten Heißgetränk eine vorbeugende Wirkung bei verschiedenen Krankheiten.
Kaffee enthält neben Koffein eine Vielzahl von gesunden Inhaltsstoffen, darunter Mineralstoffe wie Kalium sowie Aromastoffe, die für den Geschmack verantwortlich sind. Wichtig ist der Gehalt an verschiedenen bioaktiven Substanzen wie sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenolen), die eine starke antioxidative Wirkung haben und vor zellschädigenden freien Radikalen schützen können.Denn Kaffee kann
aufgrund seines hohen Gehalts an antioxidativen Inhaltsstoffen dazu beitragen,
• chronische Entzündungen zu reduzieren, indem z.B. Leberenzyme günstig beeinflusst und so die Entwicklung von Leberschäden gebremst werden
• das Risiko für chronische Erkrankungen, wie das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Fettleibigkeit bei einem moderaten Kaffeekonsum -3 Tassen täglich - zu senken.
Aber nicht vergessen! Kaffee hat nicht nur einen hohen Gehalt an antioxidativen Inhaltsstoffen, er enthält auch Koffein.
Eine im Fachmagazin JAMA veröffentlichte Studie mit über 130.000 Teilnehmenden, die über einen Zeitraum von 40 Jahren beobachtet wurden, liefert wichtige Hinweise, dass der Konsum von zwei bis drei Tassen Kaffee täglich moderat das Demenzrisiko verringern und zu einem verlangsamten Abbau der kognitiven Fähigkeiten führen kann.
Ein Detail unterscheidet diese Studie von vielen Vorgängerarbeiten: Die Forscher trennten strikt zwischen koffeinhaltigem und entkoffeiniertem Kaffee.
Das Ergebnis fiel verblüffend deutlich aus. Während der normale Kaffee das Risiko für eine Demenzerkrankung senkte, zeigte der entkoffeinierte Kaffee keinerlei schützende Wirkung. Auch bei dem Gefühl, dass das eigene Gedächtnis nachlässt – half nur die Variante mit Koffein.
In der wissenschaftlichen Diskussion werden verschiedene Mechanismen beschrieben, die erklären könnten, warum koffeinhaltiger Kaffee mit kognitiver Gesundheit in Verbindung steht. Dazu gehören Einflüsse auf entzündliche Prozesse im Gehirn, auf den Energiestoffwechsel der Nervenzellen und auf die Bildung bestimmter Eiweißablagerungen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle spielen.
Das geringste Demenzrisiko hatten demnach Personen, die täglich etwa zwei bis drei Tassen Kaffee tranken. In dieser Gruppe war das Risiko, an Demenz zu erkranken, um etwa 18 Prozent niedriger als bei Menschen, die gar keinen oder nur sehr wenig koffeinhaltigen Kaffee tranken. Wer noch mehr trank – vier Tassen oder mehr – profitierte zwar immer noch, aber der Schutzeffekt nahm nicht weiter zu.
Fazit: Nach dem bisherigen Forschungsstand kann Kaffee Teil einer gesunden Ernährung sein. Es gilt aber: die Dosis ist entscheidend. Hoher Kaffeekonsum kann in Ausnahmefällen die Konzentration von Entzündungsmarkern erhöhen, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen oder bei empfindlichen Menschen
Die Tasse Kaffee, am besten ohne Zucker, ist aus gesundheitlicher Sicht positiver zu bewerten als andere Genussmittel wie Süßigkeiten oder Alkohol. Für koffeinhaltige Energy Drinks oder Softdrinks wie Cola, die teils auch viel Zucker enthalten, gelten mögliche gesundheitsfördernde Effekte nicht.
"Der Kaffee muss heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, süß wie die Liebe sein"Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, französischer Bischof, Staatsmann und Außenminister
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