Mittwoch, 29. Juni 2011

Zistrose: neuer Therapieansatz bei der Borreliose Krankheit

Zistrose (lat. cistus incanus) ist eine Pflanze, die seit Jahrhunderten wegen ihrer Eigenschaften als Heilmittel im gesamten Mittelmeerraum verwendet wird. Bis vor Kurzem hat man Zistrose vor allem als ein alternatives immunstärkendes Mittel zum Einsatz gebracht. Jetzt laufen allerdings wissenschaftliche Studien an Universitäten, welche die Heilpflanze auf andere heilende Wirkungen untersuchen: es gibt Hinweise darauf, dass die Zistrose Borreliose auslösende Bakterien abtöten kann und somit eine neue Hoffnung vor allem für chronisch kranke Borreliose-Patienten darstellt.
Quelle: Biomedizin-Blog

Welche sind die Symptome einer Borreliose?

Donnerstag, 23. Juni 2011

Das Gesundheitswesen und die Telematik

„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll“ - sind Sätze von Willy Brandt. Sie stimmen auf den ständigen Wandel ein, dem man sich mit Ignoranz nicht entziehen und nur mit auf Realität bezogenen Lösungen begegnen kann. Ihre Botschaft ist immer noch gültig und nicht nur für die Politik, sondern für die Gesellschaft und somit auch für das Gesundheitswesen.

„Nichts kommt von selbst“…

auch nicht die Telematik ins Gesundheitswesen.
Es war einmal die Sprache als Mittel der Verständigung, gefolgt von der Mensch- Maschinen- Kommunikation mit ihrer Möglichkeit in Überwindung räumlicher Entfernungen - der Telekommunikation- welche sodann durch die digitale Informationsbearbeitung - die Informatik- unterstützt wurde. Und die Verknüpfung von Telekommunikation mit Informatik führte zur Telematik.

Die so entstandene Telematik erfährt eine rasante Entwicklung u. a. als Zukunftstrend im Gesundheitswesen. Sie ermöglicht, dass gesundheitsbezogene Dienstleistungen und Systeme über eine Entfernung hinweg ausgeführt und gesteuert werden, mit dem Ziel die Qualität der medizinischen Versorgung zu erhöhen und das Recht auf Eigenverantwortung der Patienten zu stärken. Diese Entwicklung befindet sich auch im Einklang mit der neuen Definition für Gesundheit. Denn

„(Und) …nur wenig ist von Dauer“…
so auch der Gesundheitsbegriff.
Gesundheit wurde 1948 in der Konstitution der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieben als
„Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen“.
Ausgehend von diesem Gesundheitsbegriff, der über den Aspekt der bloßen Krankheitsvermeidung hinausgeht, wurde von der WHO ein Modell der Gesundheitsförderung entwickelt, das 1986 in der Ottawa-Charta erstmalig formuliert und definiert wurde:
„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“
Aufgrund der Definition der Gesundheit und i. V. m. dem Verständnis von Gesundheitsförderung entstand ein neuer Gesundheitsbegriff:
Gesundheit ist als „Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen“ zu verstehen.
„Gesundheit ist auch die Fähigkeit des Einzelnen, die eigenen Gesundheitspotenziale auszuschöpfen und auf die Herausforderungen der Umwelt zu reagieren“, (Definition:1988).


Somit ist eine Veränderung in der Auffassung von Gesundheit dahingehend erkennbar, dass der Gleichgewichtszustand des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens erhalten bzw. immer wieder hergestellt werden muss. Daher ist eine ganzheitliche Gesundheitsförderung, die weiter als ein Lifestyle zum Wohlbefinden geht, unbedingt notwendig. Zu ihr gehören neben Präventivmaßnahmen, gesundheitsbezogene Aktivitäten, Dienstleistungen wie auch Messgeräte. Es ist ein Aspekt der Gesundheit, dem man sich durch Ignoranz nicht entziehen kann. Und

„ …darum – besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will“…
Seit Jahren besinnen sich zahlreiche Unternehmen auf ihre „Kraft“ und arbeiten an der Entwicklung von Telemedizin- Programmen und -Geräten, die zeitgemäß via Internet oder Mobilfunk arbeiten. Die neuen Einsatzmöglichkeiten, insbesondere die der modernen Handys, verdanken die Geräte vor allem der Gesundheits- Apps. Die kleinen Zusatzprogramme für Smartphones können schon bald eine wichtige Stellung bei der Patientenversorgung einnehmen. Sie werden laut Experten in Verbindung mit der elektronischen Gesundheitskarte die Qualität der medizinischen Versorgung erhöhen und das Recht auf Eigenverantwortung der Patienten stärken.
Hier einige beispielhafte Antworten des digitalen Zeitalters für das Gesundheitswesen:

Die EKG- App “Smartheart”: Eine leichte Brust- Sonde mit passender App soll Menschen mit Herzproblemen ein klinisch verwendbares EHG liefern. Innerhalb non 30 Sekunden kann mit dem Gerät die Daten aufnehmen und an einen Arzt senden.
Die Technik löst außerdem bei gefährlichen Veränderungen im Herzschlag selbstständig Alarm.

Mit der iPhone-App der KKH-Allianz kann jeder die Gesundheitsdaten der gesamten Familie – inklusive Haustiere – archivieren, seine Arzttermine verwalten und wird automatisch an Vorsorgeuntersuchungen erinnert.

Eine App für den Erste Hilfe-Überblick: für Notfallsituationen oder zum Auffrischen alter Kenntnisse.

Eine Fitness und gesundheits- App mit integriertem Blutdruckmessgerät, und zusätzlich möglichen Erfassung und Auswertung weiterer Blutwerte wie Blutzucker, Cholesterin, Laktat u.a.

Kalorienzählen: Die Nahrungsmittel aus der Liste auswählen, verzehrte Menge eingeben und die Tagesauswertung aktivieren und das Kalorienzählen übernimmt die App.

Bertelsmann Gesundheitslexikon

My Personal Trainer, ein individuelles Programm, das unter Anleitung eines Motivations- und eines Fitness-Trainers speziell für Männer entwickelt wurde. Eine Version speziell für Frauen findet sich als App unter dem Namen „FatBurner Coach“.

Eine App, die nächtliche Notdienstapotheken im Umfeld anzeigt. Die App erkennt auf Wunsch den eigenen Standort und zeigt alle Apotheken im Umfeld an. Neben der Telefonnummer wird auch der Standort in der Karte angezeigt. Die Route dorthin lässt sich auf Knopfdruck berechnen.

Die Medikamente- App, das Referenzwerk für Arzneimittelinformationen, in Deutschland NUR für Fachkreise. Sie verfügt über den kompletten Datensatz der „Roten Liste“ und bietet damit Informationen zu den meisten in Deutschland verschriebenen Medikamenten. Informationen wie Dosierung, Stoffgruppe, Wirkmechanismus, Darreichungsform uvm. können bequem über das iPhone gelesen werden.

Eine App, die einen Überblick über 150 Heilpflanzen gibt und Ihre Anwendungsbereiche und Wirkungen vorstellt.

Wir besinnen uns auch darauf, dass
„…(und) man auf ( ihrer) der Höhe der Zeit zu sein hat“…,
Und wir sind es. Die Gesundheits- Telematik, die elektronische Gesundheitskarte sind erst die grundlegenden Voraussetzungen für ein Gesundheitswesen auf der Höhe des digitalen Zeitalters. Weitere medizinische Anwendungen wie der elektronische Arztbrief, Patientenquittung und elektronische Patientenakte werden schrittweise folgen…

„…wenn Gutes bewirkt werden soll“…
Eine Kombination aus speziellen mobilen, medizinischen Geräten zur Datenerfassung mit modernen Mobiltelefonen könnte schon in naher Zukunft eine Datenauswertung über Apps ermöglichen, die dann an Ärzte, Krankenhäuser weitergeleitet werden kann. Studien belegen schon heute, dass vor allem Gesundheits- Apps bei der Bekämpfung von Adipositas, Asthma, Bluthochdruck, chronischer Bronchitis, Diabetes, Herzkrankheiten künftig den Gang zum Arzt sparen können. Messwerte bezüglich Blutdruck, Blutzucker, EKG könnten zu Hause ermittelt und per Smartphone an den Arzt übermittelt werden. Die Erleichterung anderer Verfahren wie die Überwachung der Medikamenteneinnahme, der Abruf von Laborergebnissen, die Fernüberwachung sind gleichermaßen denkbar. Sogar die Nachsorgezeit im Krankenhaus könnte auf diese Weise reduziert werden.
Die Datenerfassung und die Gestaltung gesundheitsbezogenen Kommunikationsdienstleistungen mittels Telematik lässt nicht zuletzt Ersparnisse in den nächsten Jahren in Milliardenumfang erwarten. Was will man mehr?

Digitales Informationszeitalter, das Zeitalter in dem man mit einem ADE an alte Denkmuster viel erreichen kann. Es ist das Zeitalter, das uns auch EINE ADE bescheren kann. Es handelt sich um ein Phänomen, das der amerikanische Psychiater Edward Hallowell. AUFMERKSAMKEITDEFIZITEIGENSCHAFT (Attention Deficit Trait) genannt hat. Ursache: Die unablässige Informationsflut, durch Emails, Voice- Mail, Instant Messaging, Handy und andere Hightech- Geräte, die nicht mehr optimal verarbeitet werden kann.
Betroffene klagen über Konzentrationsprobleme, eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Edward Hallowell hat zwar beobachtet, dass diese Symptome verschwinden, sobald die Betroffenen Urlaub machen. In chronische Fällen allerdings, mit Symptomen wie Schlaflosigkeit, Depressionen hilft kein Urlaub mehr.
„Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben“, das ist dann die Lösung. Z. B. „The Gentle Alarm“, Diese App App ist der immer verlässlich funktionierende Schlafphasenwecker einer neuen Generation. Das patentierte Prinzip verschafft jedem Nutzer einen individualisierten und persönlichen Weckvorgang, der sich über intelligente Regelmechanismen mit jeder Anwendung weiter den persönlichen Bedürfnissen anpasst.
Ein deutscher Arzt und Neurologe entwickelte die Methode. Das Deutsche Patentamt erteilte nach eingehender Prüfung das Patent (Nr. 10 2005 046 521).

Einige Apps- Anbieter meinen, auch bei seelischen Tiefs und Depressionen helfen zu können - durch Selbstbeobachtung und den Austausch mit Vertrauten über Laune und Befinden.

Und wenn alle Stricke reißen? Eine medizinisch- psychologische Therapie, vielleicht unterstützt durch eine App- Überwachung der Medikamenteneinnahme und -Abruf von Laborergebnissen?

„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts“:
Sören Kierkegaard

Samstag, 18. Juni 2011

Goldener Windbeutel 2011 - Die Wahl der dreistesten Werbelüge des Jahres

Die Verbraucherschutz- Organisation „Foodwatch“ verleiht 2011 zum dritten Mal den Windbeutel des Jahres für die dreisteste Werbelüge der Nahrungsmittelhersteller.
Vom 16. Mai bis zum 16. Juni 2011 konnten Verbraucher ihre Stimme für einen von fünf Kandidaten abgeben. Neben der Milch-Schnitte standen Activia von Danone, Nimm2 von Storck, die Ferdi Fuchs Mini Würstchen von Stockmeyer und das Schlemmertöpfchen feine Gürkchen von Kühne zur Wahl. Eindeutiger Sieger des Goldenen Windbeutels: die MILCH- SCHNITTE von Ferrero. Alle Ergebnisse im Überblick:

Milch- Schnitte von Ferrero 43,5%
Activia von Danone 28,9%
Nimm2 von Storck 16,1%
Ferdi Fuchs Mini-Würstchen von Stockmeyer 5,9%
Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen von Kühne 5,7%