Montag, 24. November 2025

Die Ära der digitalen Revolution

Die fortschreitende Digitalisierung und die Nutzung unterschiedlicher digitaler Dienste führen laut behördlichen Angaben auch zu Steigerung der Anzahl der Cyberkriminelle.
Und diese sind an allen Arten von Zugangsdaten interessiert, mit denen sie zu Lasten des Angegriffenen und zum eigenen Vorteil Verfügungen im Internet vornehmen können – von der Bestellung von Waren bis hin zur Manipulation von Aktienkursen, heißt es.

In diesen Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist ein digitales Dokument als Ausweis zur Feststellung der Identität einer Person unausweichlich, wie z.B. der PERSONALAUSWEIS.
Und es gibt ihn! Er ermöglicht u.a. 
-    eine online-Identifizierung, ohne persönlich zu einer Behörde oder Bank gehen zu müssen
-    Verwaltungsleistungen online zu erledigen, wie die Anmeldung eines Wohnsitzes, das Beantragen eines Führungszeugnisses
-    eine digitale Unterschrift, was rechtlich einer eigenhändigen Unterschrift gleichkommt 
 
Quelle: Wikipedia
In diesen Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist ein digitales Dokument als Ausweis 
zur Feststellung der Identität einer Person unausweichlich, wie z.B. der PERSONALAUSWEIS.
Und es gibt ihn! Er ermöglicht u.a. 
-    eine online-Identifizierung, ohne persönlich zu einer Behörde oder Bank gehen zu müssen
-    Verwaltungsleistungen online zu erledigen, wie die Anmeldung eines Wohnsitzes, das Beantragen eines Führungszeugnisses
-    eine digitale Unterschrift, was rechtlich einer eigenhändigen Unterschrift gleichkommt.
 
 Die persönlichen Daten sind beim Ausweisen in der digitalen Welt immer geschützt.
Sie werden nur übermittelt, wenn die selbst gewählte PIN eingegeben wird.
Haben Cyberkriminelle auf Ausweise in Internet abgesehen, hacken sie oft Unternehmen, die sensible Kundendaten speichern oder schalten betrügerische Angebote auf Verkaufsportale. Die erbeuteten Daten werden dann für Identitätsdiebstahl oder andere 
Betrügereien missbraucht.
Es ist schlimm, aber es geht auch schlimmer!
 
Denken wir an die ERRUNGENSCHAFTEN der MODERNEN MEDIZIN!
Man macht nur den Arm frei, lässt sich piksen und das Blut verrät die innersten Geheimnisse: nimmt man beta-Blocker, Ca-Antagonisten ober Angiotensin-II- Rezeptorantagonisten zur Senkung eines zu hohen Blutdrucks, vielleicht Viagra, Levitra oder Cialis damit sinkende Leistungen in die Höhe zu treiben, leidet man an Diabetes, Depressionen, Anämie, Leukämie oder Rheuma, trinkt man gelegentlich oder oft ein Gläschen usw., usw!   
 

                                                                   Quelle: AdobeStock

 Damit nicht genug! Nicht nur, dass aus Daten Diagnosen werden, aus Algorithmen werden Therapien, wodurch alle verfügbaren Gesundheitsdaten zusammenfließen.
So sollen Krankheiten besser verstanden und behandelt werden und somit Risiken früh erkennen können, um letzten Endes die Behandlungen auf den Einzelnen zuschneiden zu können.
Und derartige Ergebnisse in den Händen von Unbefugten!
Es ist schon schlimmer als schlimm, aber nicht das Schlimmste!

Es klingt nach Science-Fiction, aber an einer direkten Verbindung zwischen Gehirn und Computer wird seit Jahrzehnten geforscht.

In einer aktuellen Studie haben Forscher der Stanford Universität es geschafft, mithilfe von KI die Gedanken von Menschen zu lesen.
Sie sind davon ausgegangen, dass in unserem Gehirn ein Netzwerk von Milliarden Nervenzellen, die sogenannten Neuronen, Informationen verarbeiten. Sie senden elektrische Signale aus, die von anderen Zellen empfangen werden können.  
Die Forscher haben diese Signale aufgezeichnet und mithilfe von KI analysiert. 
Der Hintergrund: bestimmte Wörter oder Begriffe würden bestimmten Mustern oder Signalen entsprechen. 

Quelle: AdobeStock
Indem die Forscher diese Muster von elektrischen Signalen identifizierten und mithilfe von Künstlicher Intelligenz analysierten, konnten sie herausfinden, welche Worte oder Begriffe mit diesen Mustern verbunden sind.

Die große Hoffnung ist, dass ein GEDANKENLESEN mithilfe der KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ in naher Zukunft in der Medizin eingesetzt werden kann, um Menschen
mit schweren neurologischen Erkrankungen wie nach Schlaganfällen oder mit ALS (amyotropher Lateralsklerose) eine Form der Kommunikation zu ermöglichen.
Zudem kann die Künstliche Intelligenz Ärzten, Psychologen, Therapeuten Einblicke in den Geisteszustand der Patienten gewähren. Das würde wiederum ihre individuellere und gezielter Behandlung ermöglichen.   

 Das sind nur ein paar Beispiele, denn die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz sind nicht mehr aus der Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, Medizin, aus dem Berufsleben und täglichen Leben wegzudenken. 
Und die möglichen Maßnahmen und bahnbrechenden Technologien der digitalen Revolution werden sich weiterentwickeln und zahlreiche neue Anwendungen haben. 

„Die Revolution frisst ihre Kinder“- hieß es in den Zeiten der Französischer Revolution, als die Ideale der Revolution nicht mehr kontrolliert werden konnten.

Damit die Kinder der digitalen Revolution mit ihren Verwendungen nicht das gleiche erleiden, ist die Stärkung der Cybersicherheit erforderlich. 
Es müssen Empfehlungen und Maßnahmen zur Prävention, Erkennung und Bewältigung von Cyberangriffen dringend erarbeitet werden.
Es ist noch viel zu tun! 

 

 

 

 

 



 



 


Montag, 27. Oktober 2025

Die Ernährung -

- das heißt,  die Aufnahme der Stoffe, die zur Erhaltung des Lebens, zum Wachstum, zur Bewegung und Fortpflanzung der Lebewesen notwendig sind!
Zur Erfüllung derartig vitaler Aufgaben dienen bekanntlich Nährstoffe tierischer und pflanzlicher Herkunft.
Sie bestehen eingentlich  aus nur 3 GRUNDSTOFFEN- Kohlenhydrate, Fette (Lipide) und Eiweiße (Proteine), sowie den für die Gesundheit unentbehrlichen Stoffe wie Wasser, Vitamine, Mineralstoffe bzw. Spurenelemente. 
Es sind zwar NUR 3 GRUNDSTOFFE, jedoch diese umfassen ein komplexes Wissensfeld, das nicht leicht zu bewerten ist. Aussagekräftige Studien zeigen, dass viele Einflussgrößen die Ernährungsweise bestimmen. Und die Ernährungsweise für sich allein hat schon Auswirkungen auf die Gesundheit. 

Denken wir bei der Ernährungsweise an die KOHLENHYDRATE und da geht’s schon los!
Denn es gibt gute und schlechte Kohlenhydrate! 

Die Kohlenhydrate sind bekanntlich als
Monosaccharide /Einfachzucker und Disaccharide /Zweifachzucker wie der Haushaltszucker oder langkettige Polysaccharide / komplexe Kohlenhydrate wie Stärke, Ballaststoffe 
in Lebensmitteln enthalten.

Die Kohlenhydrate sind grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Denn
•    sie liefern Energie/ 4,1 kcal / 17 kJ pro Gramm
•    sie sind wichtig für den Wasser - und Elektrolythaushalt
•    sie beeinflussen die Blutzucker – und Blutfettwerte, sowie die Ausschüttung von Insulin
•    sie beeinflussen das Sättigungsgefühl
•    sie können die Darmflora stärken.


Welche sind nun die guten, welche die schlechten Kohlenhydrate?
und Schokolade und Kuchen

... und Schokolade und Kuchen!

Ein Disaccharid wie der Haushaltszucker löst im Blut – wo er bereits wenige Minute nach dem Verzehr ankommt – praktisch schlagartig die Produktion einer großen Menge an Insulin aus. 

Er wird schnell verbraucht.  Das Hungergefühl entsteht erneut. Und der Griff nach einem zusätzlichen Stück Schokolade, Kuchen ist naheliegender als der nach einem Apfel oder einer Tomate. 

Es ist eben diese Eigenschaft der Mono- und Disaccharide - Verführer zu übermäßigem Konsum von Süßigkeiten - die sie u. U. zu „schlechten Kohlenhydraten" macht. Diese ihre Eigenschaft erhöht u.a. das Risiko für Übergewicht und Diabetes.

Laut Forschern sollen insbesondere süße Flüssiggetränke das Risiko für Adipositas und einen gestörten Zuckerstoffwechsel erhöhen. 


Vor diesem Hintergrund empfiehlt die WHO einen Anteil an Einfach – und Zweifachzucker von max. 10% der gesamten aufgenommenen Energiemenge und einen möglichst seltenen Genuss an Softdrinks, Kuchen, Backwaren.

Anders verhält es sich mit den komplexen Kohlenhydraten- den „guten Kohlenhydraten“!
Sie sollen den Hauptteil unserer Nahrungskohlenhydrate ausmachen.
Im Gegensatz zu den „schlechten Kohlenhydraten“ verbraucht der Körper mehr Energie, um komplexe Kohlenhydrate in ihre Bausteine abzubauen. Sie haben aus diesem Grund einen längeren Sättigungseffekt.
Ferner führen komplexe Kohlenhydrate zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckers. 

Vor allem Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte sollen verzehrt werden. Diese Nahrungsmittel enthalten auch Vitamine, Mineralstoffe und und haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und Spurenelemente. 

Und Ballaststoffe sind zwar die unverdaulichen Kohlenhydrate, aus denen der Körper praktisch keine Energie gewinnen kann, aber sie
•    besitzen einen hohen Sättigungswert
•    verleihen als Faser- und Quellstoffe der Nahrung mehr Masse und stimulieren so die Darmtätigkeit und beugen die Verstopfung vor
•    können als Präbiotika den nützlichen Bakterien im Dickdarm als Futter dienen und damit die Darmflora stärken und so zusätzlich die Gesundheit fördern.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE, empfiehlt bei einer vollwertigen Mischkost mit begrenzter Fettmenge mindestens 50% der täglichen Energiezufuhr in Form von „guten“ Kohlenhydraten zu decken. 

Nun nach alledem bleibt es nur, mit Hippokrates zu sagen 

„Lass Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung“

Hippokrates
460 v.Chr. – 370 v. Chr.
Begründer einer wissenschaftlich orientierten Medizin

Was würden wir ohne die alten Griechen tun?!

Bilder-Quelle: AdobeStock 

Mittwoch, 24. September 2025

PENICILLIN: Ein Lifestyle- Medikament?

Aus Lexika erfährt man, dass es neben den eigentlich noch zu Lebensstil gehörenden Produkten aus dem Bereich der Mode, Möbel, Architektur, Autos auch Lifestyle- Handys, Lifestyle- Gesundheit, Lifestyle- Essen, Lifestyle- Seminare, Lifestyle- Bibel, Lifestyle- Fonds als Mischung zwischen Lifestyle- Produkten und Geldanlage, mobiler Lifestyle zur Überwachung von Kindern, Hunden, Partnern, Arbeitnehmern, Lifestyle- Sex und … 

auch Lifestyle-Medikamente 

gibt.

Medikamente. Penicillin!
Die Geschichte von PENICILLIN begann 1735 als der Naturforscher Carl von Linné mit der Katalogisierung von Mineralien-, Pflanzen- und Tieren begann. 
Darunter befand sich auch der Schimmelpilz. Dieser wurde später aufgrund seiner pinselförmigen Sporenträger Penicillium genannt.

1928 entdeckte dann der Bakteriologe Alexander Fleming zufällig in einer Bakterienkultur mit Staphylokokken- Stämmen einen Penicillium, der wohl von einer Spore abstammte, die sich aus der Luft auf den Nährboden abgesetzt hatte. In der Umgebung dieser Schimmelpilz-Kolonie erschienen die Staphylokokken-Kolonien durchsichtig, als ob sie aufgelöst worden waren. Damit hatte Fleming als Erster die auflösende Kraft eines Pinselschimmels Penicillium gegenüber Mikroorganismen beobachtet.


Er bezeichnete diesen Pilz anfangs als "mould juice" ("Schimmelsaft"). -Erstmals am 7. März 1929 nannte er ihn "PENICILLIN“.

 Penicillium gab dann in den Folgejahren der ganzen Wirkstoffgruppe der vom Schimmelpilz abgesonderten bakteriziden und in Medikamente umgesetzten Stoffe seinen Namen: PENICILLIN.

Ist nun PENICILLIN ein Lifestyle- Medikament geworden? 

 

Zu den Lifestyle-Medikamenten gehören Medikamente, die nicht in erster Linie zur Bekämpfung einer Erkrankung, sondern zur Erhöhung der Lebensqualität, zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit oder als kosmetische Maßnahme eingesetzt werden. So z.B. Präparate
zur Raucherentwöhnung
zur Regulierung des Körpergewichts
zur Behandlung der erektilen Dysfunktion
zur Verbesserung des Haarwuchses.

Ein Medikament ist ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dient.
Die Anwendung von Penicillin beruht unbestritten auf seiner bakteriziden Wirkung.
Aufgrund ihrer verschiedenen Eigenschaften gibt es mittlerweile unterschiedliche Untergruppen von Penicillinen für unterschiedliche Einsatzgebiete: Bronchitis, Lungenentzündung, Mandel-, Mittelohrenentzündung, Sinusitis, Harnweginfektionen, Blutvergiftung – um ein paar Beispiele zu nennen.

 Vor diesem Hintergrund wirkt Penicillin nach heutigen Erkenntnissen primär zur Bekämpfung von Krankheiten, und trägt folglich nur sekundär zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens bei. 
Und solange keine Anwendung von Penicillin bekannt ist, bei der die Erhöhung der Lebensqualität in Vordergrund steht, bleibt Penicillin                                              

                                                    ein "richtiges“ Arzneimittel. 

Bilder-Quelle: AdobeStock 

Samstag, 23. August 2025

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts…

 soll der Philosoph Arthur Schopenhauer gesagt haben.

Sommer, längere Tage, mehr Sonne!
Mehr Sonne fördert nicht nur die Vitamin D-Bildung, sondern sie ist auch dafür verantwortlich, dass mehr Endorphine, Noradrenalin, Dopamin ausgeschüttet werden und dadurch die Wahrnehmung wieder auf Angenehmes gelenkt wird. Noch ein Schuss Serotonin hinzu und ein Gefühl der Gelassenheit, Befreiung von Angst entsteht.


Dabei ist man intuitiv dessen bewusst, dass ein gesundes rein -PHISISCHE, entstanden durch gesunde Ernährung, mehr Bewegung, Nichtrauchen, mäßiger Alkoholkonsum nicht genügt, solange nicht eine genauso ausgeglichene Psyche mitspielt. 

Angeregt von Dopamin und reaktionsbereiter durch Noradrenalin will man Bewegung in Richtung zufriedene PSYCHE schaffen, vielleicht will man auch dorthin bewegt werden – wenn Dank Oxytocin eine erhöhte zwischenmenschliche Kooperationsbereitschaft gegeben ist.

 Es ist erwiesen, dass nur der Gedanke an einen schönen Urlaub die Psyche erhellen lassen kann. Aber selbst dann, wenn der schöne Urlaub Realität werden sollte, bedeutet dies nur eine verhältnismäßig kurze Zeitspanne. 

 

Was nun? 
Es hat sich gezeigt, dass auf dem Weg aus der Trübsal-Falle Bestätigungen und Zustimmungen der eigenen Handlungsweise am berufsbedingten Ort namens Arbeitsplatz eine große Rolle spielen.

Aber auch scheinbar unbedeutende Hilfsmaßnahmen können am selben Ort die Lenkung der Aufmerksamkeit aufs Erfreuliche, Vergnügliche positiv beeinflussen: ein Zulächeln am Kopiergerät, ein tiefer Blickaustausch in der Kantine, ein paar Überstunden mit Meinungsaustausch beim Kaffeegenuss,


Das Ganze kann sich weiter zu einem Arbeitsessen entwickeln, gefolgt von einem Drink in einer noblen Herberge, wo ein Serotonin förderndes Ambiente und gleichzeitig Auslöser eines Gefühls der
Oxytocin –Geborgenheit eine emotionale Anziehungskraft auslösen kann.

Heutzutage gibt es auch die Variante für Kurzentschlossene: aktiviert nach einem Alkohol-Supergenuss, sich auf den Weg zum Auto oder ins Outdoor zu begeben, und sich dort von Endorphinen,- Noradrenalin, -Serotonin- Peaks zum Aufbau des Glücksgefühls treiben zu lassen. 

 Ob Plan A oder Plan B, beide können positive Konsequenzen haben, die einen Frühling –lang, oder einen Frühling + Sommer –lang, oder einen Frühling+ Sommer+ Herbst-lang, oder einen Frühling+ Sommer+ Herbst +Winter-lang anhalten können bzw. jeweils mehrere davon oder nur kurzweilige Minuten. Sie bergen aber auch Risiken und Nebenwirkungen. Man weiß es, und trotzdem … denn, 

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!

 Bilderquelle: AdobeStock