Intelligenz!
Die natürliche Intelligenz - von Lateinischem inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen“) ist die geistige Leistungsfähigkeit der Menschen erkannte Probleme durch bewusste Denkprozesse zu beseitigen.
Und die zu erkennende Probleme sind vielfältig. Sie umfassen die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Politik, die Belange des täglichen Lebens und nicht zuletzt die Gesundheit.
Durch die Arbeit ihrer neuronalen Netzwerke hat die natürliche Intelligenz auch zur Geburt eines algorithmischen Problemlösungsverfahrens geführt: die künstliche Intelligenz.
Sie ist bekanntlich darin geeignet, große Datenmengen zu analysieren und Muster zu entwickeln.
Mittlerweile ist die KI nicht mehr wegzudenken. Sie erobert Tag für Tag immer neue Bereiche unseres Lebens. Dabei werden digital vorliegende Informationen ausgewertet, um eine möglichst aussagekräftige Einschätzung zu ermöglichen oder eine Optimierung vorzuschlagen.
Da die KI bei Bewertung von Befunden helfen kann, ist sie auch in der Medizin ein stark wachsender Bereich.
So z.B.
für die Frühdiagnose von Krankheiten.
Algorithmen können mit hoher Genauigkeit Muster in den Bildern erkennen, was zu einer schnelleren und präziseren Diagnose führt.
So wird KI In der Onkologie eingesetzt, um Tumore in bildgebenden Verfahren, wie Röntgenbildern, MRTs oder CT-Scans, zu identifizieren.
KI-Systeme können anhand von Daten aus MRT-Scans und anderen diagnostischen Tests Veränderungen im Gehirn erkennen, die auf eine beginnende Erkrankung hindeuten. Das ermöglicht die Früherkennung von neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson;
für eine Personalisierte Medizin.
Durch den Einsatz von KI können Ärztinnen und Ärzte maßgeschneiderte Therapien für Patientinnen und Patienten erstellen, die auf den spezifischen genetischen Informationen und dem Krankheitsverlauf basieren.
Dies ist besonders wichtig in Bereichen wie der Onkologie, wo es um die Auswahl der richtigen Chemotherapie oder Immuntherapie geht.
Außerdem kann unter Anwendung von KI
in der Pneumologie – die Diagnose von COPD, Lungenentzündungen oder Tuberkulose anhand von CT-Aufnahmen festgestellt werden
in der Augenheilkunde - Erkrankungen der Netzhaut erkannt und der idealen Linsenstärke
vor einer Grauer-Star-OP berechnen
in der Kardiologie - Langzeit-EKGs und schnelle Identifizierung von Herz-Rhythmus-Störungen ausgewertet werden
in der Genetik - die Diagnose seltener genetisch bedingter Krankheiten identifizieren werden.
Allerdings: die KI kann die emotionale Unterstützung, die Zuwendung und das Vertrauen, die der Arzt bietet, nicht ersetzen.
Die Kombination aus menschlicher Erfahrung und maschineller Intelligenz verspricht nicht nur mehr Effizienz im Gesundheitswesen, sondern auch mehr Sicherheit, Qualität und Zugang zu medizinischer Versorgung.
Gleichzeitig erfordert der Einsatz von KI-Technologien in der Medizin u.a. eine sorgfältige Abwägung, im Hinblick auf das vertrauensvolle Patienten-Arzt-Verhältnis, den Schutz sensibler Gesundheitsdaten.
Gelingt es, Künstliche Intelligenz transparent, verantwortungsvoll und patientenzentriert zu gestalten, kann sie ein wertvolles Instrument für eine moderne, patientenorientierte und zukunftsfähige Medizin sein.
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